Chronologische Eckpunkte

Detail der Hohkönigsburg © Jean-Luc Stadler - Hohkönigsburg, Elsass, Frankreich
Seit dem Bau der ersten Burg im Jahre 1147 bis hin zu ihrem heutigen Erscheinungsbild sind neunhundert Jahre Geschichte ins Land gezogen:
  • 1147 - Erste urkundliche Erwähnung der, von den Hohenstaufen erbauten Burg Castrum Estuphin.
  • 1192 - Die Burg heißt von jetzt an Kœnigsbourg (königliche Burg).
  • 1462 - Zerstörung der Burg im Besitz der Habsburger.
  • 1479 - Die Burg wird der Familie von Tierstein als Lehen übergeben. Die Tiersteiner (und später die Sickinger) bauen die Burg wieder auf, erweitern sie und versehen sie mit einem modernen Befestigungssystem. Die Hohkönigsburg erlebt von da an ihre 150 Jahre lange Blütezeit.
  • 1633 - Belagerung, Plünderung und Brandschatzung der Burg während dem Dreißigjährigen Krieg. Die Burg bleibt die nächsten zwei Jahrhunderte verlassen, bevor ihre Ruinen im Jahre 1862 unter Denkmalschutz gestellt werden.
  • 1865 - Erwerb der Burg durch die Stadt Sélestat.
  • 1899 - Nach der Annexion des Elsass durch Deutschland im Jahre 1871 schenkt die Stadt Sélestat die Burgruine dem Kaiser Wilhelm II.
  • 1900-1908 - Wilhelm II gibt dem Architekten Bodo Ebhardt den Auftrag, die Burg vollständig zu restaurieren. Die Arbeiten dauern 8 Jahre.
  • 1919 - Die Hohkönigsburg wird Eigentum der Republik Frankreich und erhält den Status eines staatlichen Schlosses.
  • 1993 - Die gesamte Burganlage wird unter Denkmalschutz gestellt und vollständig saniert.
  • 2007 - Im Rahmen des französischen Gesetzes vom 13. August 2004, über die Freiheiten und Verantwortung der lokalen Gebietskörperschaften, geht die Burg Haut-Kœnigsbourg an der Conseil Départemental du Bas-Rhin über. Er fungiert seitdem als neuer Eigentümer.
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Detail der Hohkönigsburg © Jean-Luc Stadler - Hohkönigsburg, Elsass, Frankreich