Eine Bergfestung wie die Hohkönigsburg wurde so gebaut, dass sie möglichst schwer zugänglich ist. Einst ersonnen, um eine Einnahme der Burg durch Feinde zu vereiteln, ist diese Bauweise heute gerade für körperlich behinderte Menschen ein echtes Hindernis. Für Rollstuhlfahrer ist es normal fast unmöglich, das Innere der Burg zu besichtigen, und auch blinde Besucher haben es nicht leicht, sich in den verwinkelten Gängen sicher zu bewegen. Am 8. September jedoch ist alles anders: Die Veranstaltung unter dem Motto „Eine Burg für alle“ macht die Bergfestung auch für behinderte Einzelbesucher (spezielle Führungen für Behindertengruppen sind auf Anmeldung jederzeit möglich) zum einem besonderen Erlebnis. Möglich wird die Veranstaltung durch die Zusammenarbeit der Burg mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern: So werden Rollstuhlfahrer beispielsweise von Feuerwehrleuten durch die Burg getragen, und auch für Blinde, Hörgeschädigte und geistig Behinderte gibt es spezielle Führungen in deutscher Sprache bzw. internationaler Gebärdensprache.
Um das Besucheraufkommen abschätzen zu können, ist eine Anmeldung erforderlich.